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Holland und zurück!
[2014/07/29 - Martin]

Kategorien: Rennrad | Touren & Tracks  / Tags: |

Einmal mit dem Fahrrad nach Holland und wieder zurück! Ich hatte es schon länger vor, konnte mich aber aufgrund der zu erwartenden Strapazen bisher noch nicht so recht aufraffen. Aber letzten Donnerstag war es dann soweit. Ich startete relativ spät zu dieser nur im Kopf geplanten Tour – so gegen zehn machte ich mich auf in Richtung Düren. Ich hatte mich entschieden, die Eifel so gut es ging zu umfahren, da viele Kilometer, kombiniert mit vielen Höhenmetern viele Schmerzen versprachen. So wollte ich also über Düren, Eschweiler, Stolberg und Aachen bis nach Vaals in Holland und von dort zum Dreiländerpunkt fahren.

Selfies kann ich nicht :)Nachdem ich mich rund um Kreuzau über schottrige Radwege gekämpft hatte, wollte ich mir den Anstieg zur Wehebachtalsperre sparen, ganz clever über Gey fahren und anschließend über einen (vermeintlich) asphaltierten Waldweg queren. War nix! das erklärt aber den Schlenker bei Kilometer 30 😉 Also wieder runter nach Birgel und die L25 hoch. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Anstieg zu Wehebachtalsperre schlimmer in Erinnerung. Da ich, wie gesagt, die Strecke nur grob im Kopf vorgeplant hatte, schlängelte ich mich über Stolberg (schönes Städtchen – was ich so zu sehen bekam) bis Aachen und dann irgendwie auch durch Aachen durch. Aachen ist ziemlich wellig! Mann, mann, mann! Der B1 in Richtung Holland folgend machte es auf einmal *PLÖPP* – und ich war in Holland! Nun fehlte mir nur noch der Besuch beim „Drielandenpunt“ welcher – ich hatte es befürchtet – oben auf einem Berg, dem Vaalserberg liegt. Ich gebs zu, ich hatte kurz überlegt, mir den Besuch dort oben zu sparen, aber rückblickend war der Besuch am höchsten Punkt Hollands den letzten Anstieg wert! Außerdem hätte ich mich bis ans Ende aller Tage selbst in den Arsch gebissen, wenn ich nicht hochgefahren wäre. Oben angekommen (da war richtig was los!!) mümmelte ich zwei Brötchen und machte mich nach einem Blick auf den Tacho (83km – *argh*) auf den Heimweg. [nach der Karte gehts weiter…]

Die Heimreise begann mit einem Besuch an der Tanke – Wasser fassen! Auf dem Parkplatz der Tankstelle fiel mein Blick dann auf den Himmel in Richtung Heimat: dunkle Wolken. Sehr dunkle Wolken. In östlicher Richtung. In Richtung Heimat! Ich entschied mich daher, in Richtung Südosten (~Kornelimünster) vor dem herannahenden Gewitter zu fliehen. Denn, um es mit 14552213390_56595f360c_b
Susi Sauser zu sagen: „Ich hatté héute gutte Beiné!“ Ich kam bis Zweifall, wo ich mich trocken, wenn auch kalt, im letzten Moment in einem Bushäuschen vor dem Regen versteckte. Nach rund 90 Minuten war der Spuk vorbei und ich setzte meinen Weg fort. Allerdings nicht wie zwischenzeitlich geplant über die Eifel drüber, sondern dem Wetter geschuldet, wieder außen rum. Also ging es über Langerwehe und Düren zurück in Richtung Heimat. In Drove musste ich einem halbstarken Pimpf auf einem Baumarkt-MTB mal kurz zeigen, wer hier die besseren Beine hat und habe mich – weil das Pimpf-Abhängen aufgrund eines Kreisverkehrs etwas länger dauerte – verfahren. In Drove! Bei Düren! Ich! Aber jedes Versagen bietet auch eine neue Chance, so dass ich meinen Verfahrer einfach zum richtigen Weg erklärt und weiter getreten habe. Hundert zusätzliche Höhenmeter später war ich dann wieder auf dem ursprünglichen Kurz und eine halbe Stunde später saß ich wohlverdient bei Toni im MaatStüffje.

Tolle, anstregende, abwechslungsreiche Tour mit Wiederholungspotential!





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ta17

Sigi und Martin starten im kommenden Jahr beim härtesten MTB-Etappenrennen in Europa: der Bike-Transalp. Es geht in sieben Etappen von Mairhofen bis zum Gardasee. Alle Infos dazu gibt es nach und nach auf www.ta17.de

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